Wolfhagener Str. 3: Zusammenfassung

»Morgen für Morgen kommt man zur Welt«, Eugene Ionesco

Eine sechsköpfige Familie lebt zunächst in zwei, später in drei Zimmern eines zweistöckigen Hauses unterm Dach, die ersten Jahre sogar ganz ohne Wasseranschluss. Trotz des beengten Wohnraumes, findet sich immer noch Platz für die unterschiedlichsten Tiere die die Kinder anschleppen. Aber auch sonst besteht ein ziemlich lockerer Umgang miteinander, trotz der Haselgerte der Mutter, die zuweilen zum Einsatz kommt. Beide Elternteile sind sehr kreativ, und jeder Tag ist ein neues Abenteuer, nicht nur für die Kinder. Auf diese Weise wird die Armut kaum wahrgenommen, jedenfalls ist sie kein Grund betrübt zu sein, auch wenn man sich Vieles nicht leisten kann, was »die anderen bereits« haben.

Es wird gelacht, gerauft, musiziert, getanzt und gesungen, vielleicht sogar auch gehasst, dennoch entwickelte sich eine tiefe Liebe unter den Geschwistern.

Die Beleuchtung der unterschiedlichsten Charaktere und das zum Teil amüsante Leben einer vielseitigen Familie, zeigt wie man mit Humor und Kreativität auch Unerfreuliches meistern kann.